Die Krux mit der Komplexität – ein Gedankenimpuls

13. April 2019

Sorry, wie komme ich denn von hier aus zum Bahnhof ?

Das ist doch ganz einfach meinen Sie ?

Jeder von uns hat doch grundsätzlich die wichtigsten Verkehrsadern, Straßen, Autobahnen, Bahnstrecken, Flüsse, großen Plätze, Parks seiner jeweiligen Stadt in etwa im Kopf.

Es stellt sich jedoch heraus: Was du im Kopf hast, verhält sich zu deiner Stadt in etwa so, wie ein Schachbrett zum Unterholz in einem Wald.

Eine simplifizierte Version der Realität


In den 1960ern bat ein Sozialpsychologe Versuchsteilnehmer aus Paris, eine Karte ihrer Stadt zu zeichnen.
Die gezeichneten Karten waren natürlich nicht ganz präzise, da die Stadt doch wirklich sehr sehr groß ist.

Es war jedoch interessant zu beobachten, dass alle den gleichen Fehler machten.

Sie zeichneten den Fluss Seine mit weniger Kurven, als er tatsächlich hat.

Nach der Aktion wurden den Versuchsteilnehmern zwei Stadtpläne von Paris vorgelegt: ein „normaler“ und einer, der künstlich vereinfacht worden war.

Die Mehrheit der Teilnehmer dachte, der vereinfachte Plan sei der richtige.

Wie kann das passieren ?

Der Grund ist, dass wir Menschen in unserem Kopf komplexe Dinge gerne vereinfachen und dann natürlich und endgültig von der vereinfachten Version der Dinge klar überzeugt sind.

Ist ja auch viel einfacher.

Etwas beunruhigend ist das ja schon, da unsere Welt da draußen in Wirklichkeit viel komplizierter ist als in unserer Vorstellung. Es hilft uns jedoch, uns in einer sehr komplexen Umgebung möglichst einfach zurecht zu finden.

Auf der anderen Seite:

Wer das weiß, kann z.B. bei Angeboten inhaltlich die „vereinfachte Version“ aufnehmen und darstellen.

Weniger ist also mehr.


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Reduzieren Sie die Komplexität für Ihren Kunden und er wird sich gut in Ihrem Angebot zurechtfinden.

In z.B. den Anlagen zum Angebot, in Datenblättern, in Themenblättern, Referenzstories, mit externen Verweisen etc. ist dann aufgeführt, wie die „Welt“ in all Ihren genauen Details aussieht.

Für die Gesamtlösung und Beschreibung des Kundennutzens, sollte die Komplexität in der Darstellung immer möglichst gering gehalten werden.

Wer also verstanden hat, wie unser Denken und die Wahrnehmung unseres Gehirns in bestimmten Situationen funktionieren, kann genau dies auch bei Angebotserstellungen nutzen und in der Art & Weise der inhaltlichen Formulierungen kundenkonform berücksichtigen.

Schauen Sie also zukünftig immer nach Lechts oder Rinks, so dass Sie die Komplexität Ihres Angebotes gering halten.

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Sollte Ihnen dafür ein einfach zu handhabender Sparringspartner mit komplexen Hintergrunderfahrungen fehlen, dann sprechen Sie mich gerne an, denn es gibt viele Möglichkeiten eine klare Trennung zwischen einfach und komplex bei Angeboten möglich zu machen.

PS: Weitere Gedankenimpulse finden Sie HIER.


Es grüßt ganz herzlich

Der@AngebotsXperte.de

Marco Fischer

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